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Was Ihr Blut Ihnen nicht über Sie verrät...
Hattingen, im Mai 2006

 
 
Liebe Patientinnen und Patienten!

 
Wie oft haben Sie es schon selbst erlebt: Sie fühlen sich unwohl, müde und abgeschlagen, haben als Frau eine unregelmäßige oder schmerzhafte Menstruation – als Mann stellen Sie fest, dass Sie weniger Lust auf Sex haben oder dass Ihre Erektion (Hahnemann würde sagen „Rutensteifigkeit“) ebenso nachlässt. Ihr Arzt sagt Ihnen: „Das sind die Hormone!“ oder „Sie leiden an Eisenmangel, da lassen wir mal Ihr Blut untersuchen.“ In vielen Fällen ist das Ergeb­nis dieser Untersuchungen unauffällig, so dass Sie aus Arztsicht zu den Patienten gehören, bei denen die Beschwerden als „psychosomatisch“ eingestuft werden.

 
Was bei dieser Art der Behandlung häufig außer Acht gelassen wird, ist die Tatsache, dass die Blutuntersuchungen zur Hormon- und Mineralbestim­mung selbst unzureichend sind: Hormone werden bekanntlich in Drüsen gebildet. Dabei unterscheidet man ausführende Drüsen, die die Hormone direkt vor Ort bilden – wie z. B. die Eierstöcke der Frau oder die Hoden des Mannes – und übergeordne­te Drüsen, die die ausführenden überwachen und steuern. Die übergeordneten Drüsen befinden sich direkt im Gehirn. Die dort produzierten (freien) Hormone wer­den über das Blut an ihren jeweiligen Wirkungsort gebracht, und zwar mit einem speziellen Transportmittel, einem Eiweißmolekül.

 
Um zu erfahren, ob Ihr Hormonhaushalt in Ordnung ist, müssen also vor allem die freien Hormone bestimmt werden, die das Gehirn produziert. Bei der oben beschriebenen Blutuntersuchung werden aber sowohl die freien als auch die gebundenen Hormone bestimmt, so dass ein Zerrbild entsteht und das Ergebnis nicht recht brauchbar ist.

 
Wenn man jedoch Zahl der Transportmoleküle erfasst, kann man auch errechnen, wie viele Hormone in freier Form vorliegen. Das ist höchst kompliziert. Aber es gibt eine wissenschaftlich anerkannte medizinische Methode, die nichts mit Homöopathie oder anderen alternativen Messverfahren zu tun hat und Ihnen eine genaue Auskunft über die An­zahl der tätsächlichen freien Hormone gibt: die Hormonbestimmung aus dem Speichel.  

 
Und so wird der Test durchgeführt: Bevor Sie morgens etwas essen oder trinken, spülen Sie den Mund mit Wasser aus, warten zehn Minuten, denken dann an eine Zitrone und beißen in Gedanken in sie hinein! Dann sammeln Sie den zusammenlaufenden Speichel im Mund und spucken ihn in ein Röhrchen, bis es halb voll ist. Anschließend schicken Sie das Röhrchen ins Labor und lassen den Speichel auswerten. Nach etwa zwei bis drei Wochen liegt das Ergebnis vor. Auch wenn Sie nicht bei mir in der homöopathischer Behandlung sind, können Sie schriftlich, per E-mail oder Fax ein Laborset zur Hormonbestimmung bei mir anfordern.

 
Ähnlich ungenaue Angaben erhalten Sie übrigens häufig bei der Bestimmung von Mineralien wie Eisen, Calcium oder Magnesium in Ihrem Blut. Wenn Sie diese Stof­fe ausreichend zu sich nehmen, so dass sie im Blut nachweisbar sind, heißt das noch lange nicht, dass sie auch tatsächlich in Ihre Körperzellen gelangen, wo sie gebraucht werden. Auch hier gibt es Hindernisse, die erst einmal überwunden werden müssen: zum Beispiel die Konzentration an Wasser im Gewebe. Aussagekräftiger als eine Blutuntersuchung ist in diesem Fall eine Haaranalyse, die in meiner Praxis ausgewertet werden kann. Sie erhalten danach ein Gutachten von mir und selbstverständlich eine umfassende Beratung bezüglich Ihrer Werte.


Und schließlich möchte ich Sie noch wissen lassen, dass ich durch eine umfangreiche Fortbildung in Ultraschall-Diagnostik ab sofort auch alle Ultraschall-Untersuchungen – bis auf vaginale Untersuchungen – in meiner Praxis durchführen kann.

 
Gerne berate ich Sie weiter, wenn Sie Fragen zu einem dieser drei vorgestellten Themen – Hormonbestimmung, Haaranalyse und Ultraschalluntersuchung – haben.

 
Ich wünsche Ihnen gesunde und erholsame Pfingsttage,

 
 
Ihr Heilpraktiker Damian Sorichta
 
 
Check Up:
Je mehr auf Sie zutrifft, desto wahrscheinlicher ist ein hormonelles oder
Mineralisches Ungleichgewicht. Sie sollten Ihre Werte prüfen lassen.
 
Gemüt:
·         Reizbarkeit, Agressivität auch gegen geliebt Personen wie Kinder oder Ehemann, missgelaunt, schnell aufgebracht
·         Gefühl der Höhepunkt des Lebens ist überschritten
·         Nervosität, innere Anspannung, innere Unruhe, Gefühl es würde heute irgend etwas schlimmes geschehn
·         Ängstlichkeit, Panikanfälle
·         Depressive Stimmung, Traurigkeit mit oder ohne Weinen zu können, Mutlosigkeit, Stimmungsschwankungen, Gefühl der Sinnlosigkeit, Gefühl fliehen zu wollen.
·         Denk-, Merk-, und Konzentrationsstörungen
 
Allgemeinbefinden:
·         Verschlechterung des allgemeinen Wohlbefindens
·         Schlafstörugen: Ein- und Druchschlafstörungen, häufiges Aufwachen, Erhöhtes Schlafbedürfnis, häufige frühe Müdigkeit, Gefühl trotz genügend Schlaf nicht richtig geschlafen zu haben.
·         Abnahme der Libido: weniger Spass am Sex, kaum Lust zu Sex, die Erektion ist gestört.
·         Körperliche Erschöpfung, das Gefühl weniger zu schaffen als gewohnt
 
Körperlich:
·         Haarausfall
·         Brüchige Zehn oder Fingernägel
·         Gelenk- und Muskelschmerzen
·         Starkes Schwitzen unabhänign von der Belastung, Hitzewellen, Nachtschweiße, Schweiße oder Nachtschweiße um die Monatsblutung oder den Eisprung herum.
·         Schwindelzustände
·         Abnahme der Muskelkraft
·         Herzbeschwerden: Gefühl man spürt sein Herz unabhänging von der Belastung, Herzrasen, Herzdruck, Herzstolpern, Herzstechen, das Gefühl eine Hand packt das Herz und drückt es zusammen oder ein Band wäre um das Herz gespannt.
·         Bei Frauen vermehrter Bartwuchs
·         Erhöhter Blutdruck, Blutdruckschwankungen
·         Wassereinlagerungen im Körper
·         Blasenschwäche
·         Häufige Infektionen der Geschelchtsorgane: Pilzinfektionen, bakterielle infektionen, schlechter Geruch der Geschlechtsorgane
·         Schlechte Abstriche am Mutermund
·         Myome und Zysten
·         Unregelmäßige Blutungen
 
 
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