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Widerstand gegen die Homöopathie formiert sich
Aus: Information Deutsches Ärzteblatt online


Widerstand gegen die Homöopathie formiert sich

ROßDORF. Gegen die "schleichende Anerkennung der Homöopathie als Heilverfahren" haben sich Wissenschaftler mit einer Unterschriftenaktion gewandt. Die Grundlage der Aktion ist eine Resolution von rund 130 Forschern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die am 9. Mai von der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) im südhessischen Roßdorf vorgestellt wurde. Das berichtet die "Frankfurter Rundschau" vom 10. Mai.

In der Resolution fordern die Wissenschaftler Verbände, Versicherungen und Parteien auf, die Aushöhlung wissenschaftlicher Standards zur Wirksamkeitsprüfung von Medikamenten zu verhindern. Bislang gebe es keinen Nachweis dafür, daß homöopathische Mittel mehr bewirkten als ein Placebo. Deshalb sei die Ankündigung der Krankenkasse "Deutsche BKK" verwunderlich, Behandlungen mit klassischer Homöopathie künftig per Chipkarte abrechnen zu wollen.

Angesichts der schwierigen Finanzsituation der Krankenkassen sei die Anerkennung dieses "abergläubisch-magischen Verfahrens" ein Skandal, sagte GWUP-Geschäftsführer Amardeo Sarma. /hil
 
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